History
Die ältesten Spuren des Leinanbaus wurden in der Schweiz gefunden, wo sie in Überresten eines Pfahlbauerdorfs bis auf das Jahr 8000 v. Chr. zurückgehen.
Ab 2400 v.Chr. wurde der Lein in Mesopotamien, Assyrien und Ägypten angebaut, wie die Leintuch- bänder von Mumien davon zeugen. Als Pflanze mit Zweifachnutzen wurde der Lein wegen seiner Fasern für die Tuchherstellung und wegen der Samen als Nutztierfutter angebaut.
Die Leinproduktion war in der Schweiz bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts verbreitet, als man noch 1943 280 ha zählte. Sie wurde damals aber endgültig verdrängt durch die Importe von Baumwolle für die Textilproduktion und das Aufkommen des Mais-Anbaus oder die Einfuhr von Soja für die Fütterung der landwirtschaftlichen Nutztiere.

Dieses Bild stammt aus dem Grab von Onsou. Onsou war Korn-Buchhalter im Gottestempel von Amon in Theben. Die Gemälde in seiner Kapelle stellen sein Leben dar. Er ist abgebildet wie er die Getreidekulturen überwacht, vom Feld bis zur Ernte und zum Transport des Korns auf dem Flussweg. Zwischen 1550 und 1320 v.Chr.
Lein
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| Letztes Update : 07/02/2011
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